"Unsere Aufgabe ist es, die Erde zu schützen & darauf aufzupassen."

Der Preis der Modebranche

Kaum eine andere Branche verbraucht so viel Energie, Schadstoffe & Müll wie die Modeindustrie. Die Schnelllebigkeit von Trends und die damit verbundenen Müllhalden überall auf der Welt sind ein verherendes Problem, das in Europa meist nicht gesehen oder verdrängt wird. Zudem sind Massenproduktionen der Kleidungs-Dumpinghändler einer der größten Wasser-Verbraucher überhaupt. Und das gerade in Ländern, wo wie wir alle wissen, Wasserknappheit herrscht. Zudem werden die Baumwollplantagen mit sehr viel Pestiziden & Schadstoffen bespritzt, was der Umwelt natürlich zusätzlich schadet. Zu guter Letzt, neben der Ausbeutung der Billiglohn-Arbeiter/-innen, werden die fertigen Kleidungsstücke über den halben Erdball geschippert und legen so eine Strecke von über 30000km zurück. Wenn du das nächste Mal vielleicht ein Shirt für 3€ siehst und dir denkst, wow ist das günstig & schön, vielleicht bleibt ein kleiner Gedanke  daran hängen, dass es der Umwelt einiges mehr als 3€ gekostet hat und welche dramatischen Konsequenzen das für unseren Planeten hat. Jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen, die Erde ein bisschen zu schützen. Auch Du!

Da kommen unsere Stoffe her

Unsere Stoffe beziehen wir aus einem deutschen Stoffgroßhandel, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit Nachhaltigkeit Stoffe aus sog. "Dead Stocks" zu liefern. 

𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁 𝗱𝗮𝘀?
Der Ansatz zur Nachhaltigkeit basiert auf dem Prinzip des Upcycling - der Prozess der Umwandlung von Abfallmaterialien oder nutzlosen Produkten in neue Materialien oder Produkte von besserer Qualität oder Umweltwert. Durch das smarte Upcycling von Dead Stocks haben sie es geschafft, mehr als 𝟱𝟬𝟬.𝟬𝟬𝟬 𝗤𝘂𝗮𝗱𝗿𝗮𝘁𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 neue Stoffproduktion zu sparen. Das entspricht etwa 70 Fußballfeldern!

Zudem reduzieren sie den Wasserverbrauch. Die Textilindustrie ist einer der größten Wasserverbraucher weltweit. Durch das Upcycling der Dead Stocks konnten sie über 𝟭.𝟮𝟬𝟬.𝟬𝟬𝟬 𝗟𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿 sparen - genug, um fast eine halbe Million Menschen für einen Tag mit Wasser zu versorgen. Respekt dat is song...

Auch dieser Mantel besteht aus einer sog. "Dead Stock"-Produktion und wurde somit aus einer Überproduktion oder Abfallmaterial in einen neuen Stoff umgewandelt & ihm somit ein neues Leben geschenkt!

Warum sind Dead Stock Produkte nachhaltiger als zertifizierte Materialien?

Zertifizierte Materialien spielen in der Modebranche eine bedeutende Rolle, da sie die Einhaltung bestimmter ökologischer und sozialer Standards garantieren. Diese können beispielsweise den biologischen Anbau von Baumwolle, faire Arbeitsbedingungen oder den Verzicht auf schädliche Chemikalien umfassen. Aber auch wenn Zertifikate wie das GOTS (Global Organic Textile Standard) oder das Fairtrade-Siegel wertvolle Fortschritte darstellen, gehen Dead Stock Produkte noch einen Schritt weiter. Hier sind einige Gründe, warum:

 

Ressourcenschonung: Dead Stock Produkte machen Gebrauch von Materialien, die bereits existieren und produziert wurden, und benötigen daher keine zusätzlichen Ressourcen oder Energie für ihre Herstellung. Zertifizierte Materialien hingegen, auch wenn sie nachhaltiger produziert werden, erfordern immer noch einen gewissen Verbrauch von Ressourcen und Energie.

 

Abfallreduktion: Durch die Nutzung von Dead Stock Materialien wird die Menge an ungenutzten Stoffen, die ansonsten auf Deponien landen würden, reduziert. Zertifizierte Materialien können zwar aus nachhaltig angebauten oder produzierten Rohstoffen hergestellt werden, doch deren Herstellung führt trotzdem zu einer gewissen Menge an Abfall.
 

 

Energieersparnis: Da Dead Stock Produkte bereits existieren, verbrauchen sie keine zusätzliche Energie in der Produktionsphase. Selbst bei zertifizierten Materialien, die nachhaltigere Produktionsverfahren anwenden, wird immer noch Energie bei der Herstellung verbraucht.
 

 

Wassereinsparung: Die Herstellung von Textilien ist ein sehr wasserintensiver Prozess. Dead Stock Stoffe erfordern kein zusätzliches Wasser für ihre Herstellung, während selbst zertifizierte Materialien einen erheblichen Wasserverbrauch in der Produktionsphase haben können.

Darum wird in Bayern produziert

Ständig hören wir Fragen wie: wow und ihr produziert alles in Bayern? Oder: wie kann sich denn das lohnen? Die Antwort ist meist immer dieselbe: Weil´s wichtig ist. Net nur für uns, sondern für die ganze Erde. Wenn man die Möglichkeit hat, Vorort wunderschöne, kreative Mode schneidern zu lassen, warum nicht annehmen und der Erde ein bisschen was zurückgeben? Es gibt genügend Modehersteller, die in Fernost produzieren lassen - vielleicht ist unser kleines regionales Label nicht riesengroß oder macht Millionenumsätze, aber es gibt Wichtigeres. Den Boden zu schützen auf dem wir gehen, die Luft rein zu halten, die wir atmen & das Wasser Wert zu schätzen, das wir haben. Vielleicht macht dieses Denken & Bewusstsein uns genau deshalb so besonders und zauberhaft. 

Handmade

Das sind auch unsere bezaubernden Drucke auf Shirts, Sweatjacken, Hoodies uvm. Alle dieser Drucke werden mit waschbeständiger Textilfarbe aufgetragen & luftgetrocknet. Das heißt widerum, es ist überhaupt kein Strom nötig. Mit Schablonen, Vorlagen oder auch manchmal frei Hand werden so Unikate geschaffen, die es so kein zweites Mal auf der Welt gibt. Auch die Batikshirts,- und Hoodies werden natürlich selbst gefärbt. Mit selbst gemischen & umweltfreundlichen Farben verschönern wir unsere Modeartikel mit einzigartigen, verträumten Mustern & Farbmischungen. 

"Sei einzigartig & zeig dich auch so. Und vielleicht stimmt der Spruch: du bist was du trägst - auf eine andere Weise. Denn wer sich für nachhaltig entscheidet, wählt bewusst & handelt der Umwelt zuliebe. Muss nicht jeden Social Media Trend folgen & weiß um seinen Selbstwert.

5 Tipps wie du dich nachhaltiger kleidest

1. Natürlich bei uns einkaufen ;) 
Hört sich frech an, aber wenn du auf trendige Mode stehst und dir gerne mal ein neues Teil gönnst, dann bist du bei uns an der richtigen Umwelt-Adresse.

 

2. Trage Sachen länger als 1 Jahr. 
Oft heißt es. alles was du länger als ein Jahr nicht trägst, kann in den Müll. Aber vielleicht fällt dir ja was anderes ein, was du damit machen könntest. Z.B. ein tolles Upcycling-Projekt oder du trägst  die Sachen in deiner Freizeit zum Chillen? Damit kommen wir zu Punkt Nr. 3...

 

3. Wie wär´s mit Flomarkt oder Second Hand Shops? 
Ein bisschen Taschengeld schadet nie und nebenbei hilfst du dabei, dass dein Modestück, nicht nur eine neue glückliche Besitzerin findet, sondern auch, dass nicht noch mehr "Modemüll" auf den Deponien entsteht.

 

4. Verschenke sie an Hilfsbedürftige
Es gibt viele Organisationen, die um jede Sachspende froh sind. Vielleicht besserst du dein Karma auf, indem du anderen hilfst. Und wenn es auch nur mit einer warmen Winterjacke, an einem kalten Herbsttag ist.

 

5. Upcycling
Wie bei Punkt 2 schon angesprochen kann man so viel aus alten Klamotten machen. Z.B. getragene Jeans eignen sich hervorragend um eine neue Sommershorts daraus zu machen oder einen angesagten Bucket Hat. Aus alten Decken oder großen Jacken lassen sich hervorragend schöne Tachen zaubern. Und Pullover & Strickjacken sind ideal für tolle Schals & Haarbänder. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und du wirst merken, wie unglaublich erfüllend es ist, etwas Neues zu schaffen!

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